{"id":77,"date":"2006-10-11T22:53:57","date_gmt":"2006-10-11T20:53:57","guid":{"rendered":"http:\/\/suedamerika.tur-net.de\/?p=77"},"modified":"2010-02-08T12:09:31","modified_gmt":"2010-02-08T10:09:31","slug":"galapagos-inseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/suedamerika.tur-net.de\/?p=77","title":{"rendered":"Galapagos Inseln"},"content":{"rendered":"<p>In den fruehen Morgenstunden\u00a0unseres Nationalfeiertages brachen wir in Richtung Galapagos\u00a0Inseln auf. Nach kurzem Zwischenstopp in Guayaquil landeten wir auf dem aeusserst ueberschaubaren Flughafen in Baltra, einer Insel im Zentrum des Archipels. Hier starten taeglich 2-3\u00a0Maschinen.<\/p>\n<p>Waehrend\u00a0Anfang der 60er Jahre lediglich\u00a01.000 Wildlife-Enthusiasten\u00a0pro Jahr den Weg nach Galapagos fanden, werden so inzwischen alljaehrlich\u00a0ca. 70.000 Touristen\u00a0dorthin befoerdert. Viele Experten sind der Meinung das hiermit die Belastungsgrenze fuer die\u00a0einzigartige Flora und Fauna der Inselgruppe erreicht ist.<\/p>\n<p>Unser\u00a0Backpack wieder in den Haenden galt es herauszufinden, wer uns die naechten acht Tage auf unserem Boot, der Flamingo, begleiten sollte. Als\u00a0erstes trafen wir auf unseren Guide Alfonso. Ein Gluecksgriff: Alfonso arbeitet seit 17 Jahren als Touristenfuehrer und zaehlt zu den kompetentesten Guides, die Galapagos zu bieten hat. Eigentlich\u00a0koennte er sein Geld auf den groesseren und teureren Tourbooten vedienen, allerdings hatte er irgendwann keine Lust mehr auf naive, nervige Touristengruppen und waehlte bewusst den intensiveren Stil an Bord der kleineren Boote.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Alfonso\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-362.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image112\" height=\"96\" alt=\"Alfonso\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-362.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Crew2\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-397.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image116\" height=\"96\" alt=\"Crew2\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-397.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Crew1\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-396.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image115\" height=\"96\" alt=\"Crew1\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-396.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Neben uns reisten noch sieben weitere Passagiere auf der Flamingo. Auch hier hatten wir Glueck. Wir waren eine junge, bunte europaeische Gruppe, die gut harmonierte. Im Laufe der Reise wurde uns die Bedeutung dieser Tatsache immer wieder vor Augen gehalten, wenn wir auf Touristengruppen trafen, die entweder zu 20 gelangweilt dem kauderwelschenden Guide hinterherliefen, die mehr mit dem Einsammeln von Troph\u00e4en denn mit der Natur besch\u00e4ftigt waren oder jenen Gruppen (h\u00e4ufig nordamerikanischer Herkunft) die zun\u00e4chst von der Crew an Land getragen werden mussten, um anschliessend zu fragen, wann es denn wieder zurueck aufs Boot gehe.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Touristen\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-360.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image111\" height=\"96\" alt=\"Touristen\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-360.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Fuer das Vorankommen zu Wasser sorgte die\u00a0Crew: Captain, erster Offizier, Smutje, Mecanico und Sailor. Letzterer war mit dem Steuern des Beiboots betraut.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Gebiet der\u00a0kontinental\u00fcbergreifenden Verstaendigung\u00a0tat sich unsere schweizer Mitreisende sehr engagiert hervor, indem sie nach kuerzester Zeit eine Beziehung\u00a0der intensiveren Art zum ersten Offizier pflegte.<\/p>\n<p>Unser erster Ausflug fuehrte uns von Porto Ayora der mit 30.000 Einwohnern groessten Stadt des Archipels in die Hoehenlagen der Hauptinsel Santa Cruz. Auf unserem Weg musste unser Bus kurzerhand anhalten, weil sich eine Riesenschildkroete mitten auf der Strasse platziert hatte. Die\u00a0nur an Land lebenden\u00a0Riesenschildkroeten sind in freier Wildbahn nur auf den Galapagos anzutreffen.\u00a0Nachdem\u00a0diese in der ersten Haelfte des 20.\u00a0Jahrhunderts in grossen Masse ageschlachtet wurde verringerte sich die urspruengliche Population von\u00a00,5 Mio. auf wenige tausend. Inzwischen leben wieder\u00a020.000 Tiere auf Santa Cruz.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Landschildwasser\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-219.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image79\" height=\"96\" alt=\"Landschildwasser\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-219.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Schildkroete\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-215.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image78\" height=\"96\" alt=\"Schildkroete\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-215.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aufgrund der langen Lebensspanne und des guten Erinnerungsvermoegens\u00a0von Riesenschildkroeten zaehlen\u00a0sie zur einzigen Tierart auf den Galapagos, die Angst oder Respekt\u00a0vor Menschen zeigt. Alle anderen Spezies betrachten den Menschen als friedliche Zeitgenossen.\u00a0Man\u00a0kann Tiere also aus naechster Naehe betrachten. Das ist weltweit einzigartig.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Naehe2\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-357.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image110\" height=\"96\" alt=\"Naehe2\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-357.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"HendrikundFalke\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-327.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image107\" height=\"96\" alt=\"HendrikundFalke\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-327.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Doch unserer Tour stand zunaechst ein technischer Defekt im Wege. Der Schiffsmotor machte schlapp, so dass wir nicht wie geplant am ersten Tag auslaufen konnten. Am zweiten Tag stand zunaechts der\u00a0Ausbau des gesamten Motorblocks an. Wir befuerchteten Schlimmes! Wir konnten\u00a0der Crew und dem Besitzer des Bootes allerdings eindruecklich vermitteln, wie sehr uns allen dieser Trip am Herzen lag. Waehrend unter Hochdruck an der Reparatur\u00a0des Motors\u00a0gearbeitet wurde, machten wir uns\u00a0auf den Weg zur Charles Darwin Research-Station, benannt nach dem beruehmten Evolutionsbiologen, der auf den Galapagos Inseln 1851 wichtige Entdeckungen\u00a0zur Untermauerung seiner &#8222;Theory of Evolutionary Selection&#8220; machte.\u00a0Dort werden vor allem erfolgreich Riesenschildkroeten herangezogen, um die stark dezimierte Population\u00a0zu staerken.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"kleine\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-229.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image80\" height=\"96\" alt=\"kleine\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-229.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Ebenfalls in der Station lebt &#8222;lonesome George&#8220;, ein 80-j\u00e4hriges Schildkr\u00f6tenm\u00e4nnchen, dass traurigerweise das letzte seiner Art ist, auch die eiligst herbeigeschafften Weibchen der naheliegendsten Gattung werden dies nicht aendern koennen, dafuer ist George je nach Meinung zu schuechtern oder impotent.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"George\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-230.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image81\" height=\"96\" alt=\"George\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-230.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>In der Nacht zum Donnerstag\u00a0stachen wir schliesslich (nach Reparaturen bis morgens um 4:00) in See.\u00a0Unsere Fahrt fuehrte uns\u00a0zunaechst in den Sueden des Archipels. Wir gingen vor Floreana, einer der kleineren und unbewohnten Inseln, vor Anker und landeten\u00a0mit dem Beiboot am Strand. Nach wenigen Metern bekamen wir\u00a0einige paarungsbereite Leguane zu Gesicht,\u00a0was an ihrer rot-gelben Faerbung zu\u00a0erkennen war. Die Flora hatte\u00a0wie\u00a0vielerorts auf dem Archipel unter der\u00a0seit zwei Jahren anhaltenden Duerreperiode zu leiden.\u00a0Schliesslich stiegen wir in eine stockfinstere Lavaspalte herab. in der sich wahrscheinlich auch\u00a0der erste Bewohner der Inselgruppe Anfang des 19. Jahrhunderts umgesehen hatte. Der Ire wurde\u00a0aufgrund seines unmoeglichen Verhaltens\u00a0von\u00a0seiner Schiffscrew auf Floreana ausgesetzt und lebte anschliessend ein Robinson Crusoe-Leben, weil alle anderen Schiffe gewarnt worden waren. Letztlich nahm er eine afrikanische Crew in Geiselhaft und kam sp\u00e4ter ohne sie auf dem Festland an&#8230;<\/p>\n<p>Das altertuemliche Postamt (siehe unten) Erlaubt einen Briefverkehr ohne Postunternehmen, jeder Reisende nimmt die Post, die an seine Region adressiert ist persoenlich mit.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Post\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-239.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image82\" height=\"96\" alt=\"Post\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-239.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Iguana\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-263.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image87\" height=\"96\" alt=\"Iguana\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-263.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Freitags ging es weiter nach Espanola (oestlich von Floreana gelegen). Diese Insel ist vor allem fuer seine Seeloewen-Kolonien bekannnt. Am Strand\u00a0trafen wir sogar auf ein erst\u00a0wenige Stunden altes Seeloewen-Baby.\u00a0Zwei Galapagos Falken, die\u00a0von unserer Anwesenheit voellig unbeeindruckt waren, \u00a0warteten auch bereits in der Naehe, um sich die Plazenta der Seeloewen-Mutter zu sichern.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"dry landing\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-259.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image84\" height=\"96\" alt=\"dry landing\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-259.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"seeloewe\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-251.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image86\" height=\"96\" alt=\"seeloewe\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-251.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Baby3\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-312.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image104\" height=\"96\" alt=\"Baby3\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-312.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Baby2\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-269.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image100\" height=\"96\" alt=\"Baby2\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-269.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Baby\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-264.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image99\" height=\"96\" alt=\"Baby\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-264.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Vor Espanola unternahmen wir auch einen unserer zahlreichen Schnorchel-Tauchgaenge. Vorsicht kaltes Wasser trotz Aequatorlage \ud83d\ude09 Na ja erst mal drin im kuehlen Nass liess es sich aushalten und man war ueberwaeltigt von der Artenvielfalt unter Wasser. Im Laufe der Woche konnten wir immer wieder die farbenfrohe Fischwelt bewundern. Wir trafen auf verspielte Seeloewen-Weibchen, die\u00a0sich\u00a0an unseren Luftblasen erfreuten. Sie schwammen\u00a0frontal auf uns zu, um dann kurz vorher elegant auszuweichen. Die bis zu 300 kg Seeloewen-Maennchen (sogenannte &#8222;Super Machos&#8220;) floessten uns allerdings\u00a0schon Respekt ein. Neben Seeschildkroeten, tauchenden Pelikanen und Toelpeln sowie Pinguinen\u00a0bekamen wir auch einige der vermeintlich gefaehrlicheren Vertreter der Unterwasserwelt zu Gesicht: Haie und Rochen.\u00a0Den groessten Hai den wir erblickten\u00a0(Whitetip Reefshark) mass ca. 2m\u00a0&#8211;\u00a0ist allerdings fuer Menschen voellig harmlos.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Stachelrochen\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-257.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image98\" height=\"96\" alt=\"Stachelrochen\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-257.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Pelikan\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-246.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image83\" height=\"96\" alt=\"Pelikan\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-246.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Hawk\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-321.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image106\" height=\"96\" alt=\"Hawk\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-321.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Vogel\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-280.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image101\" height=\"96\" alt=\"Vogel\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-280.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Samstag Nacht brachen wir in Richtung Santa Fe Island auf, welche oestlich von Santa Cruz gelegen ist. Uns stand der mit knapp sieben Stunden laengste Teilabschnitt auf dem Ozean bevor und der ganzen Reisegruppe wurde wieder einmal deutlich, dass das Touristendasein auf Galapagos nicht immer nur Zuckerschlecken bedeutet, zumindest wenn man auf einem kleinen Kahn wie der Flamingo unterwegs ist. Ob des unguenstigen Verhaeltnisses von Hoehe zu Breite geriet die Flamingo selbst bei leichtem Seegang in erhebliches Schwanken. Folge: Seekrankheit. Michi blieb gluecklicherweise verschont und Hendrik erwischte es einmal. Gestandene Backpacker wirft sowas natuerlich nicht aus der Bahn \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Bootbild\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-382.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image114\" height=\"96\" alt=\"Bootbild\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-382.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Mond\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-302.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image103\" height=\"96\" alt=\"Mond\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-302.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Auf Santa Fe konnten wir vor allem Flamingos und\u00a0Reier\u00a0bewundern.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Flamingos\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-253.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image85\" height=\"96\" alt=\"Flamingos\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/gala-253.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unsere weitere Tour fuehrte uns\u00a0zu\u00a0den Islas Bartolome und San Salvador noerdlich von Santa Cruz. Hier zeigt sich das vulkanische Gesicht der Galapagos. Zahlreiche Krater\u00a0mit keiner oder wenig Vegetation ragen\u00a0dort in die Hoehe. Die meisten Inseln\u00a0sind zwischen 2 und 5 Millionen Jahre alt und wirken noch heute so, als seien sie erst vor kurzem ausgebrochen. Das generelle Bild ist recht karg, da die Vulkane zu flach sind um Wolken abzufangen und fuer Feuchtigkeit zu sorgen. Der Bewuchs besteht dann aus Bueschen und Kakteen. Dadurch ist im Norden die Tierwelt noch etwas anders gepraegt: Iguanas haben teilweise gut zu essen und wenig Feinde und vor allem V\u00f6gel k\u00f6nnen recht gut Ruhen und Br\u00fcten. So trafen wir denn auch auf Fregattv\u00f6gel (ca 2m Wingspan) und konnten Albatrosse bei Ihren Landeversuchen beobachten. Sie brauchen aufgrund ihrer Gr\u00f6sse geradezu Landebahnen.<\/p>\n<p>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Fregatbird\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-402.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image117\" height=\"96\" alt=\"Fregatbird\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-402.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"dickeriguana\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-404.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image118\" height=\"96\" alt=\"dickeriguana\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-404.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Zum Ende unserer Reise hatten wir in den vulkanischen Riffen noch einige sonnige M\u00f6glichkeiten zum Schnorcheln, bei denen wir dann schon begannen Haie und Schildkr\u00f6ten als Selbstverst\u00e4ndlichkeit anzusehen :-). Neu waren die Pinguine, die wir beim Fischen im Wasser und Heranwachsen an Land beobachten konnten.<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Inselblick\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-370.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image113\" height=\"96\" alt=\"Inselblick\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-370.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<a class=\"imagelink\" title=\"Chinese Hat\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-347.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image109\" height=\"96\" alt=\"Chinese Hat\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-347.thumbnail.jpg\" \/><\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Warum Iguanas Seeloewen nicht moegen:<\/p>\n<p><a class=\"imagelink\" title=\"Iguanausealion\" href=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-299.jpg\"><img decoding=\"async\" id=\"image102\" height=\"96\" alt=\"Iguanausealion\" src=\"wp-content\/uploads\/2006\/10\/imagen-299.thumbnail.jpg\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum letzten Abendessen hatte der Koch dann noch eine Torte vorbereitet, die uns treffenderweise: &#8222;Feliz viaje amigos de Flamingo&#8220; eine gute Weiterreise wuenschte&#8230;<\/p>\n<p>Soweit so gut, es geht weiter nach Peru,<\/p>\n<p>\u00a0Hasta luego\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den fruehen Morgenstunden\u00a0unseres Nationalfeiertages brachen wir in Richtung Galapagos\u00a0Inseln auf. Nach kurzem Zwischenstopp in Guayaquil landeten wir auf dem aeusserst ueberschaubaren Flughafen in Baltra, einer Insel im Zentrum des Archipels. Hier starten taeglich 2-3\u00a0Maschinen. Waehrend\u00a0Anfang der 60er Jahre lediglich\u00a01.000 Wildlife-Enthusiasten\u00a0pro Jahr den Weg nach Galapagos fanden, werden so inzwischen alljaehrlich\u00a0ca. 70.000 Touristen\u00a0dorthin befoerdert. 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