Galapagos Inseln

In den fruehen Morgenstunden unseres Nationalfeiertages brachen wir in Richtung Galapagos Inseln auf. Nach kurzem Zwischenstopp in Guayaquil landeten wir auf dem aeusserst ueberschaubaren Flughafen in Baltra, einer Insel im Zentrum des Archipels. Hier starten taeglich 2-3 Maschinen.

Waehrend Anfang der 60er Jahre lediglich 1.000 Wildlife-Enthusiasten pro Jahr den Weg nach Galapagos fanden, werden so inzwischen alljaehrlich ca. 70.000 Touristen dorthin befoerdert. Viele Experten sind der Meinung das hiermit die Belastungsgrenze fuer die einzigartige Flora und Fauna der Inselgruppe erreicht ist.


Quilotoa und Cloud forest

Am Sonntag morgen ging es früh um sieben mit Carlos, unserem “Guide for the day”, auf in Richtung Süden der Stadt, wo zum einen der Cotopaxi, des weiteren aber noch ganz viele andere Vulkane liegen. Wir hatten uns für eine Tagestour nach Quilotoa entschieden, weil wir dabei die Chance auf einige gute Ansichten der Vulkanwelt hatten und uns auch aktiv beim Auf- und Abstieg zu einer Lagune innerhalb eines Vulkankraters betätigen konnten.


Quito und Äquator

Vergangenen Dienstag verliessen wir das malerische Cartagena in Richtung Quito. Dort angekommen sahen wir uns zunaechst mit einem freundlichen aber etwas ueberforderten Taxifahrer konfrontiert. Fuer eine Strecke, die man gewoehnlicherweise in einer Viertelstunde zuruecklegt, brauchten wir eine knappe Stunde. Na ja, Zeit haben wir hier zum Glueck genug.

Unser Hostal La Casa de Eliza war leider etwas heruntergekommen und voellig ausgestorben, so dass wir uns fuer einen Umzug am naechsten Tag entschlossen. Der Tag ging mit einem Abendessen mit Lisa aus Irland zu Ende, die mit uns von Cartagena nach Quito geflogen war und nach 8 Monaten Backpacking jetzt wieder in ihre Heimat zurueckkehrt.


Cartagena

Vom arg kalten und hohen Bogota ging es in der Fruehe, die sich dank Jetlag nicht so schlimm anfuehlte, auf ins karibische Cartagena. Hier ist eigentlich alles anders: es ist schwül-warm, statt kalt, direkt am Meer, statt auf dem Berg und obendrein noch total afrikanisch geprägt, statt ethnisch bunt gemischt.

Wir sind im Casa Viena untergekommen, ein nettes Hostal in der Nähe der Altstadt, das ausser uns auch einige nette “fellow-backpackers” bewirtet. Samstag blieben diese jedoch aufgrund eines Besäufnisses am Vortag zu Hause - Wir haben die Innenstadt abgegrast …Hoehepunkt des Tages war eine kolumbianische Tanzdarbietung der Extraklasse. Eine Jugendgruppe legte in Eigenregie unglaubliche Koerperbewegungen aufs Parkett. Darueber hinaus bekamen wir dort auch den Archetypus eines Touristen zu Gesicht.


Bogotá

So, da simma nun also: Suedamerika! Der Flug von Paris lief ohne jedes Problem und zack, nach 11h Flug und 7h Zeitunterschied standen wir auf kolumbianischem Grund und wurden durch den Zoll gewinkt.

Einige von Euch werden das “Reservierungsverstaendnis” der Kolumbianer schon erlebt haben: zur Bestaetigung des gebuchten Zimmers hatte noch kurz vor Abreise die Antwort gelautet: “Wir haben die Reservierung, aber vermutlich kein Zimmer.” Naja, war dann doch eins da und wir hatten mit dem Hostal auch Glueck: das Duschwasser ist sogar warm…


Diplom olé... und bald geht es los

Hallo allerseits,

Dies ist unser erster Blogeintrag vor dem Start nach Bogotá.

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Diplomfeierlichkeiten sind abgeschlossen und wir stecken in den Vorbereitungen. Donnerstag morgen geht es dann erst auf nach Paris und dann weiter nach Kolumbien.